OSKAR KOKOSCHKA: Eine Retrospektive

VHS-Kunstfahrt in das Kunsthaus Zürich
Oskar Kokoschka (1886 Pöchlarn/Niederösterreich – 1980 Montreux/Schweiz) zählt heute zu den wichtigsten expressionistischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sein nachhaltiges Erbe für die Kunstproduktion der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart ist unbestritten und dennoch rätselhaft: Im von zwei Weltkriegen erschütterten Europa, wo realistische Kunst in Verruf geraten war, setzte sich Kokoschka unerschrocken für die Anerkennung der figurativen Kunst ein. Zeitlebens hielt er an der integralen Kraft einer Kunst jenseits von Staatspropaganda fest, was sich in seinem gesamten Werk niederschlägt. In Kokoschkas Worten: „Offizielle Kunst ist immer Kitsch, weil sie dem anonymen Besteller dient, wodurch das Erlebnis ausgeschaltet wird. Möglicherweise ist die zeitgemäße Flucht vor der Gegenständlichkeit weniger mit einer Unfähigkeit zur Gestaltung und richtiger mit einer Schrumpfung der Erlebnisfähigkeit zu erklären.“ Die Ausstellung ist als Retrospektive angelegt und soll mit rund 150 Exponaten sämtlichen Schaffensphasen des Künstlers Rechnung tragen. Auch die von Kokoschka verwendeten Techniken wie Ölmalerei, Pastell, Zeichnung, Aquarell, Druckgrafik sowie die Theaterstücke und Kostümentwürfe werden vorgestellt. Schon früh spielte das Kunsthaus Zürich eine wichtige Rolle in Kokoschkas Laufbahn (1927 bereits die erste große Einzelausstellung). Folglich ist der Sammlungsbestand mit über zehn Ölgemälden, darunter Meisterwerken wie «Liebespaar mit Katze» (1917), gut bestückt. Aufgrund seines Schweizer Domizils in seinen letzten 27 Lebensjahren befinden sich außer in Wien auch in Vevey und Zürich wichtige Teile dieses Künstlernachlasses. Die letzte Retrospektive in der Schweiz zu Kokoschka fand 1986 am Kunsthaus Zürich statt. Es ist also an der Zeit, die spektakulären Originale dieses expressiven Malers mit dem unverkennbaren Pinselstrich sowohl einer jüngeren Generation wie auch langjährigen Bewunderern wieder näherzubringen. Eine Einführung während der Hinfahrt wirft einen Blick auf das bewegte Leben dieses großen Expressionisten, dessen Werke auf allen bedeutenden Kunstschauen in Europa vertreten waren. Im Kunsthaus wird eine Kunsthistorikerin/ein Kunsthistoriker durch die Ausstellung führen.
Veranstalter: Hutter Reisen GmbH, Leutkirch
Anmeldeschluss: Montag, 25.02.2019
Leitung: Babette Caesar M. A.
Auskunft und Anmeldung bei der vhs-Geschäftsstelle Wangen, Zunfthausgasse 4, 88239 Wangen im Allgäu, Telefon 07522 74-242.
Info: Die Abfahrt für die vhs-Kunstfahrt nach Zürich ist in Wangen um 08:00 Uhr mit Treffpunkt auf dem Busparkplatz P14 Hinteres Ebnet (beim E-Center).
Die Abfahrt in Leutkirch, Hutter-Garage, Sudetenstr. 19 (mit Parkmöglichkeiten) ist um 07:20 Uhr und in Leutkirch am Löwencenter um 07:30 Uhr.
Rückfahrt/Abfahrt Zürich: 18:00 Uhr
Ankunft in Wangen ca. 20:30 Uhr
Ankunft in Leutkirch ca. 21:00 Uhr
1 Tag, 09.03.2019,
Samstag
1 Termin(e)
Babette Caesar M.A.
20600r-191

Gebühr inkl. Fahrtkosten, Eintritt, Führung:
62,00

Belegung:
 
  1. Volkshochschule der Stadt Wangen im Allgäu

    Zunfthausgasse 4
    88239 Wangen im Allgäu

    Tel.: 07522 74242
    Fax: 07522 74243
    vhs@wangen.de
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